Eine flache Papierpuppe ist ein Bild. Eine bewegliche knickt an Ellbogen, Hüfte und Knie, weil in jedem Gelenk ein echtes Loch mit einer echten Klammer sitzt. Um diesen einen Unterschied dreht sich der ganze Shop.
Gelenke statt Kleider
Klassische Papierpuppen bleiben starr. Die Figur bewegt sich nicht, und Sie legen Kleider aus Papier darüber, gehalten von gefalteten Laschen. Eine bewegliche Puppe funktioniert andersherum. Ihr Körper kommt in einzelnen Teilen, und kleine Musterbeutelklammern verbinden sie, meist einfach brads genannt. So drehen sich Arme, Beine und oft auch der Kopf. Die Puppe kann zeigen, sitzen, winken oder sich lässig anlehnen.

Wo die Löcher sitzen
Jedes Loch ist dort markiert, wo ein Gelenk eines braucht, und nicht dort, wo es auf dem Bogen gerade gut passte. Deshalb knickt der Arm am Ellbogen und nicht irgendwo am Unterarm. Und deshalb bleibt im Kleid noch Platz für einen Knicks. Sitzt ein Loch drei Millimeter daneben, hält die Puppe keine Pose mehr und sackt in sich zusammen.

Das Papier wählen Sie
Sie drucken zu Hause, also entscheiden Sie über das Papier. Papier mit 160 bis 200 g/m² hält ein Gelenk: Dünneres reißt am Loch aus, dickeres will sich nicht drehen. Mattes Papier zeigt das Motiv besser als glänzendes. Auch der Karton einer Müslischachtel funktioniert, und viele nehmen genau den.

Ein Maßstab für alle
Jede Puppe im Shop ist auf dieselben 17 cm ausgelegt. Eine Königin kann neben einer Tomate stehen, und keine von beiden wirkt fehl am Platz. Diese Regel galt schon beim ersten Bogen. Deshalb passen die Figuren einer Kollektion zueinander, statt jede für sich zu stehen.

Das Meggie Retrow Team
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182 Figuren, eine davon gratis. Zu Hause drucken, ausschneiden, mit einem brad verbinden - und sie bewegt sich.

